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Seit einigen Jahren habe ich nun schon einen MobileMe beziehungsweise iCloud Account. Auch wenn ich mein E-Mail Postfach bei MobileMe/iCloud nie aktiv genutzt habe, wollte ich es natürlich (besonders auf die Erkennung und Abwehr von SPAM) testen. Bei einem ersten Test ist mir bereits aufgefallen, dass einige Mails mit einem eindeutigen SPAM Inhalt zwar vom MobileMe/iCloud Mailserver einwandfrei angenommen aber nicht in mein Postfach zugestellt wurden. (mehr …)

Jeder Nerd wird dieses aufregende Gefühl kennen, wenn man das neueste Gadget das erste Mal in der Hand hält. Ich bin da nicht anders und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind wenn ich ein neues Gadget habe. Neben den üblichen Spielereien mit Apps, Games, Kamera und so weiter hat sich mittlerweile ein weiteres Ritual bei mir eingeschliffen: Eine Analyse über die Kontaktaufnahme des neuen Gadgets nach Hause mittels Mitschnitt der IP Kommunikation.

Gestern habe ich mein brandneues Apple iPhone 6s in Space Grey erhalten und da war es wieder dieses aufregende Gefühl. Also: Schnell ausgepackt, eingerichtet und los gespielt. Natürlich musste ich auch die neue Kamera des iPhone 6s ausprobieren (ja, sie ist genial). Neben Bildern mit 12 Megapixeln kann das iPhone 6s ebenfalls Videos in 4K Auflösung aufnehmen. Ich habe ein kurzes Testvideo in 4K aufgenommen, welches mittels iCloud Sync auf meinen Mac synchronisiert werden sollte (das Video will ich euch nicht vorenthalten).

Das 4K Video wurde mittels iMovie als 1080p Video exportiert.

 

cloudd_screenshot_googleusercontentDer Sync zwischen meinem neuen iPhone 6s und meinem Mac hat auch super geklappt. Ich schaute während des Downloads des Videos aus der iCloud einmal in meine lokale Firewall namens Little Snitch. Diese zeigte mir das der Dienst „cloudd“ (Der Dienst cloudd ist für die Synchronisation zwischen Mac und iCloud zuständig) eine Verbindung zu storage.i.googleusercontent.com aufgebaut hat und von dort viele Daten herunter lädt. Momentmal … Google? Der Erzrivale von Apple? Das böse Unternehmen, welches für seine Sammelwut von Daten bekannt ist?

Ich muss zugeben, dass ich schon etwas verwundert geschaut habe als ich dieses kleine Fenster gesehen hatte. Ich bin noch einen Schritt weitergegangen und habe ein Mitschnitt aller Verbindungen (englisch: Packet Capture) von meinem iPhone 6s auf meiner Firewall, welche zwischen meinem internen Netzwerk und dem Internet steht, angeworfen. Als ich erneut ein Video von meinem iPhone 6s in die iCloud hochgeladen und mittels Mac heruntergeladen habe, haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet. Meine Daten landen bei Google. Nun … zumindest meine Bilder und Videos. Die mittels Packet Capture mitgeschnittenen Daten sind in der Größe ebenfalls nahezu gleich groß wie das heruntergeladene Video aus der iCloud.

Um die mitgeschnittene Kommunikation zwischen meinem iPhone 6s und den Servern von Google einmal genauer darzustellen, habe ich einen Screenshot der IP Konversationen nachfolgend angehängt:

iphone_6s_ip_conversationen_google

Die hier gezeigte IPv4 Adresse 64.233.184.128 ist laut einer WHOIS Abfrage bei der für diesen IP Adressraum zuständigen  IP Adressvergabestelle ARIN der Firma Google Inc. zugewiesen.

Dieser Sache wollte ich noch weiter auf den Grund gehen und habe meine Frau mit in diese Analyse einbezogen. Sie hat ein Apple iPhone 6 und nutzt ebenfalls die iCloud zur Synchronisation ihrer Fotos und Videos. Ich habe also den selben Testablauf mit ihren Geräten ebenfalls durchgeführt. Doch leider landen auch ihre Daten irgendwo … nur nicht bei Apple.

iphone_6_ip_conversation_amazon

Ich hatte eigentlich bei allen Tests erwartet, dass meine Daten in den 17.0.0.0/8er IP Adressraum von Apple rauf und auch wieder runter geladen werden doch weit gefehlt. Die Daten meiner Frau werden in das Netz 54.230.0.0/15, welches Amazon zugeordnet ist, rauf und von dort auch wieder runter geladen.

Diese ganze Sache hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack. Na klar … ich gebe meine Daten durch den Upload in die iCloud natürlich teilweise aus der Hand und darf mich eigentlich nicht über dieses Vorgehen wundern doch ich verstehe die Gründe nicht warum Apple die Daten seiner (gut zahlenden) Kunden nicht auf eigenen Servern hostet. Vor allem wenn man sich die Bemühungen von Apple hinsichtlich der Verbesserung des Datenschutzes anschaut. Natürlich ist das Thema Datenschutz gerade in Zeiten von globaler Überwachung auch ein Verkaufsargument doch irgendwie scheint Apple hier etwas scheinheilig zu agieren, da Apple sich immer von Google und den Praktiken von Google distanziert hat.

Vielleicht hat jemand von euch eine Erklärung dafür warum Apple auf externe Cloudanbieter setzt?

creatable_june_bundle
Creatable hat ein neues Juni App Bundle für Mac OS X veröffentlicht. Die Apps Invoice, ImageFramer, Magic, WatchMe, WindowTidy, Instashare, Smartdown, Meta, Subtitles und Scrutiny sind in dem Bundle enthalten. Es ist derzeit für unter USD 10 zu bekommen was eigentlich ein guter Deal ist.

Das Creatable Mac App Juni Bundle könnt Ihr hier bekommen.

Es ist knapp 6 Jahre her, dass ich mir mein Macbook Pro bestellt hab. Mein letztes Macbook Pro war das Model Mid 2009 und ausgestattet mit Intel Core2Duo Prozessor mit 2,5 Ghz, 4 Gigabyte RAM und 500 GB HDD mit 5400 UPM. In der Zwischenzeit habe ich ein Memory Upgrade auf 8 GB RAM vorgenommen sowie die 500 GB HDD gegen eine SSD der Firma Crucial ausgetauscht (Ja … bei diesem Macbook ging das noch). Damals hatte ich neben meinem Macbook noch ein Desktop PC daher war bei dem Macbook die Leistung eigentlich zweitrangig. Mittlerweile arbeite ich ausschließlich mit meinem Macbook. Ich mach auf dem Teil neben einfachen Dinge wie Mails checken oder im Internet surfen auch noch Foto und Videobearbeitung. Auf Grund der mittlerweile nicht mehr ausreichenden Leistung, habe ich mir am 18.05.2015 das neue Macbook Pro Retina bestellt.

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